Ben Riach Authenticus 21yo

Der 4te Adventssonntag und damit der 24.12.2011 brachte mir dieses Jahr den, zumindest vom Alter her, prächtigsten Kandidaten in Form eines Ben Riach Authenticus. Mit seinen 21 Jahren der bis dato älteste Whisky den ich je probieren durfte. Da muss man kaum erwähnen das ich umso gespannter war, ob er sich auch gegen seine Advents-Vorgänger durchsetzen kann und natürlich auch wie er sich gegen meine sonstigen Favoriten schlägt.

Das Etikett der kleinen Flasche weckt Erinnerungen an ein Wild-West Szenario und wirkt wie ein Sonnenuntergang über dem Grand Canyon. Erst bei genauerer Betrachtung stellt man fest das keine Felsformation sondern wohl eine Stilisierte Destillerie abgebildet ist. Auf jeden Fall macht die Flasche so schon mal einen guten Eindruck.

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Glendronach Allardice 18yo

Nach einer winterlichen Trekking-Tour durchs Sauerland durfte ich bei der Rückkeher ins heimische Wohnzimmer das 18te Türchen Pardon Säckchen meines Adventskalenders und damit die 3te Whisky-Überraschung auspacken. Und dieses Mal ist es dann ein richtig altes Schätzchen geworden. Der älteste Whisky meiner kleinen Sammlung war bis heute der Lagavulin 16yo, doch heute kam eine Glendronach Allardice 18yo Miniatur dazu.

Wie schon zum zum zweiten Advent-Sonntag handelt es sich dabei um einen Whisky aus den Highlands und nachdem schon der Glenfarclas 15yo voll überzeugen konnte, bin ich umso mehr gespannt was ich hier bekommen habe.

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Singleton of Dufftown 12yo

Hin und wieder findet man ja auch mal einen ganz netten Whisky im Supermarkt um die Ecke. So habe ich mich kürzlich zum Kauf eines Singleton of Dufftown 12yo hinreißen lassen. Zur Flasche Single Malt gab es noch zwei ganz nette Tumbler und das Paket für 20€, wo man im Online-Versandhandel gerne mal 25€ und mehr zahlen darf. Meine Erwartungen waren nicht groß, aber bei dem Preis war es mir der Versuch wert, zumal ich so auch mal vermehrt Whiskys der Region Speyside Region antesten möchte.

Zumindest die Flasche des Singleton ist mal was Anderes. Sie erinnert eher an einen überdimensionalen Flachmann aus Glas, aber da ich ja schon einen Highland Park mein Eigen nenne ist diese Flaschenform auch keine solche Besonderheit mehr in meinem Regal.

In Puncto Färbung zeigt sich der Singleton in einem gelblichen Ton, nicht schön goldgelb oder gar goldbraun aber auch nicht so extrem blass wie der Ardbeg Blasda. Damit sieht er einfach ziemlich normal aus.

Von der Nase her hat er nicht viel zu bieten. Ein Bisschen Rauch und etwas Alkohol und bei längerer Verweildauer im Glas und mit etwas Schenken lösen sich auch leicht fruchtige Aromen. Aber alles nur in recht geringen Noten.

Was sich schon bei der ersten Geruchsprobe angedeutet hat, geht dann auch im Mundraum weiter. An der Zungenspitze hat man schon fast das Gefühl sehr viskoses Wasser zu trinken. Dann macht sich der Alkohol stechend und warm im Mundraum breit. Ich finde man kann hier durchaus einen gewissen Vergleich zu einem Glenfiddich 12yo ziehen. Der Singleton ist einen Tick rauchiger, die „Dreikantfeile“ etwas süßlicher. Aber beide sind wenig komplex und der Alkohol ist recht präsent. Wobei ich hier dem Singleton sogar den Vorzug geben würde, da mir damals der Glenfiddich nicht so gut geschmeckt hat. Das mag aber auch daran liegen, dass ich mich bis dato kaum mit Whiskys auskannte.

Insgesamt bekommt man beim Singleton of Duffton grob das, was man bei einem Supermarkt Whisky für 20-25€erwarten darf. Einen recht simplen Single Malt der zwar ganz gut trinkbar ist, aber halt auch kein Vergleich mit anderen Vertretern und für 10-15€mehr bekommt man da schon deutlich bessere Kandidaten. Auch für Einsteiger nur bedingt zu empfehlen, da man hier kaum raus schmecken wird warum Whiskys etwas so Besonderes sind. Wer aber noch ein paar nette Tumbler sucht und gerade eh „Ebbe“ im Regal hat, der kann ruhig mal zugreifen.