Castle

An sich lange überfällig mal eine kleine Lobhuldelei auf die Serie Castle auszubringen. Vor weg: ich beziehe mich auf das US Original, nicht auf die schlechte deutsche Synchro.

Worum gehts?

Der Bestseller Autor Richard Castle (Nathan Fillion) soll in der ersten Folge bei der Aufklärung eines Mordfalls der New Yorker Polizei behilflich sein, da jemand die Mordfälle aus seinen Büchern kopiert. Dabei trifft er auf Detective Kate Beckett (Stana Katic) und ihr Team. Da er gerade in einer Schaffenskriese steckt, beschließt Castle Beckett quasi als neue Hauptfigur für seinen neuen Roman zu nehmen und kommt über gute Beziehungen zum Bürgermeister dazu, die New Yorker Polizei auch weiterhin bei den Ermittlungen begleiten zu dürfen.

Ok klingt noch nicht so überzeugend.
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Scrubs

[ich beziehe mich hier auf das englische Original, da ich die deutsche Übersetzung zwar vereinzelt gesehen habe, es jedoch schwächer finde]

Eine der wohl genialsten, wenn nicht gar die genialste Comdey Serie die aktuell über die Bildschirme flimmert.
Nicht wie sonst bei üblich bei Comedy Serien spielt sich die Handlung in Wohnungen oder Büroräumen ab, nein hier wurde ein Krankenhaus als Bühne gewählt. Auf den ersten Blick vielleicht seltsam, denn gerade ein Krankenhaus ist eigentlich kein besonders fröhlicher Ort. Aber Scrubs manövriert geschickt um diesen Aspekt herum, ohne dabei jedoch unmoralisch zu werden. Ein Portion schwarzen Humor muss man jedoch vertragen können.
Alles dreht sich um den Hauptcharakter JD, der in Staffel 1 als Neuling der anfängt um nach seinem Medizinstudium die Praxisjahre hinter sich zu bringen, um endgültig ein vollwertiger Arzt zu sein. Auf seinem Weg begleiten ihn sein bester Freund Turk, der als Chirurg ebenfalls frisch im selben Hause anfängt, Elliot die auch als Neuling im selben Bereich wie JD anfängt, Carla, eine Krankenschwester, Dr. Perry Cox, den wohl genialsten Charakter der Serie, Dr. Bob Kelso, den Chef des Hauses sowie den Hausmeister.

Doch was unterscheidet nun Scrubs, mal abgesehen von der gewählten Location in der alles spielt, von anderen Comedy Serien? Die klare Antwort lautet hier zunächst: Skurrilität. Wieder und wieder taucht man ein in die wirren Hirnwindungen der Charaktere und sieht deren Träume/Vorstellungen Realität werden, nur um im nächsten Moment wieder auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden. Scrubs geht hier Wege etwas fern ab des, in der Realität Möglichen. Teilweise wirkt es recht comicartig, was die Charaktere so alles durchmachen müssen. Unterstützt wird das Ganze auch durch die Sounduntermalung die stellenweise an Zeichentrickfilme erinnert. Abgerundet wird alles durch die genialen Charaktere, die man allesamt mit der Zeit schätzen und lieben lernt, auf Grund ihrer vielfältigen Eigenheiten. Allen voran wohl Dr. Cox, der einfach der lustigste Charakter ist. Das eine ums andere Mal will man zurückspulen, nur um einen seiner Monologe erneut zu hören. In einer jeden Folge flattert jedoch auch der Moralapostel durchs Bild und verkündet eine Lebensweisheit. Dies geschieht in Form von JD, der am Ende der Folge immer ein Resümee dessen zeiht, was man aus der Folge so gelernt hat, oder besser was er gelernt hat. Dies fällt jedoch nicht negativ auf, obwohl es ja eigentlich Comedy ist.

Lost

Lost

Lost

[ich beziehe mich hier auf das englische Original, da ich die deutsche Übersetzung bisher nur 2 Mal gesehen habe]

Was haben wir denn hier, ah ein Flugzeugabsturz, eine einsame Insel, ah ok blöde Katastrophen Serie.
Nein halt Moment, alles nochmal auf Anfang. Ja sicher, Lost beginnnt damit das ein Flugzeug weit vom Kurs abkommt, abstürzt und nun nahezu 50 überlebende auf einer Insel um ihr überleben kämpfen müssen.
Doch es gibt so ziemlich genau zwei Dinge die diese Serie außergewöhnlich machen. Zunächst ist es die ungwöhnliche Erzählweise, wie die Hintergrundgeschichten der einzellnen Charaktere
präsentiert werden. Meist widmet sich eine Folge genau einem der Hauptcharaktere und in Rückblenden wird, neben dem überlebensalltag auf der Insel, dann dessen Geschichte erzählt.
Somit kommt man auch gleich zum zweiten Punkt der Lost ausmacht. Es ist die Spannung. Diese wird einerseits dadurch aufrecht erhalten das man eben wissen möchte wer die Personen sind, die dort auf der Insel leben müssen und welche, teils doch recht dunkle Vergangenheit sie mit sich herumtragen. Dann bleibt noch die Insel selbst, denn dies ist kein normales Tropenparadies.
Zunächst walzt etwas durch den Wald und knickt Bäume wie Streichhölzer um, dann werden Menschen gefressen ,Eisbären tauchen auf, seltsame Stimmen sind im Dschungel zu hören und noch so einiges mehr.

Die Serie bietet somit neben der Präsentation menschlicher Schicksale auch eine gehörige Portion Mysterie. Dabei ist Lost auch nicht immer etwas für Leute mit Schwachen Nerven. Vor allem aber
ist es keine Serie für jene, die bereits nach 5 Minuten alles wissen wollen. Auf Erklärungen wartet man hier lange und viele Geheimnisse blieben in der ersten Staffel auch vollkommen ungeklärt.
Genau das ist es jedoch was Lost für mich so interessant macht. Man kann es einfach nicht abwarten die nächste Folge zu sehen in der Hoffnung ein neues Puzzleteil zu bekommen.